Ausflüge für Elternlotsen

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24 Dreieicher Elternlotsinnen verbrachten mit ihren Kindern ein Wochenende auf einem Bauernhof.

„Die Tage waren wie im Paradies“ schwärmt eine der Elternlotsinnen, „es hat mir so gut gefallen, dass wir alle zusammen was unternehmen konnten!“ Der Dreieicher Weihnachtskalender und das Integrationsbüro der Stadt Dreieich machten es möglich, dass insgesamt 74 Teilnehmer in den Odenwald reisen konnten.

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Direkt nach der Ankunft machten sich klein und groß daran den Hof zu entdecken. Die Ziegen wurden gefüttert und die Ponys gestreichelt, während nebenan in der Spielscheune Trampolin gesprungen und mit „Crazycars“ Runden gedreht wurden. Zeit für die Elternlotsinnen durchzuatmen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich mit den anderen auszutauschen.
Alle, die trotz der frischen Landluft und den vielen Erlebnissen und Eindrücken vom ersten Tag noch nicht müde waren, machten eine Nachtwanderung.  „Die Nachtwanderung war schön. Das war das erste Mal, dass ich nachts in den Wald gegangen bin!“ erzählt eine Elternlotsin stolz.

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Am nächsten Vormittag steht eine Wanderung zum Wildschwein und zum Dammwildgehege auf dem Programm.

Es geht am idyllischen Dorfsee, auf dem eine Entenfamilie schwimmt, vorbei und links und rechts der Straße gibt es Kaninchen Schafe, Hunde und Katzen zu entdecken, bevor man vom Waldrand aus einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat.

Dass Ponyreiten nicht nur was für Mädchen ist, zeigt die buntgemischte lange Schlange, die sich am Nachmittag in der Reithalle bildet – etwas traurig ist da schon die ein oder andere Mama, dass dieses Angebot nur für die Kinder ist!

Dafür können anschließend alle  am Lagerfeuer Stockbrot backen und für die Disco am Abend warm werden!

Am letzten Tag wird der Bauernhof nochmals in vollen Zügen genossen und die Zeit genutzt, um Ideen für weitere Aktionen der Dreieicher Elternlotsen zu sammeln und die nächsten Aktivitäten zu planen.

„Dreieich kann sich auf einen bunten Strauß von Veranstaltungen für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen, Religionen und Generationen freuen!“ freut sich die Leiterin des Dreieicher Elternlotsen-Projekts und bedankt sich bei den Elternlotsen für ihr Engagement und dem Integrationsbüro und dem Dreieicher Weihnachtskalender, dass sie dieses Wochenende ermöglicht haben!

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Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Bündnis 90/die Grünen) besuchten im Dezember 16 Dreieicher Elternlotsinnen die Bundeshauptstadt! Eine Reise die unvergessen bleibt!!!!!

Nach der Anreise mit der Bahn ging es direkt ins Jüdische Museum. Nach einer kurzen Einführung konnte das Museum auf eigene Faust erkundet werden. Wer in diesem Museum die Orientierung verliert braucht sich nicht wundern – vielleicht ist das vom Architekten sogar so gedacht!?!?! – so waren alle glücklich, dass zum verabredeten Zeitpunkt alle den Ausgang gefunden hatten. Nach dem Abendessen machte sich die Gruppe dann noch auf den Weg um das Nachtleben in Kreuzberg zu genießen! Die türkischen und arabischen Schriftzüge ließen einige der Elternlotsinnen schmunzeln. „Schau mal hier steht „Handy“ auf Arabisch, dabei gibt’s das Wort im Arabischen gar nicht!“2015 BerlinGruppenbildKuppel

Früh am nächsten Morgen ging’s dann zum Reichtagsgebäude, wo nach einer Information über das Gebäude , die Arbeitsweise der Regierung und des Parlaments, einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Strengmann-Kuhn ein Besuch auf der Glaskuppel natürlich nicht fehlen durfte.

 Im Bundespresseamt rückte dann die Arbeit der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung in den Mittelpunkt, auch wenn die Elternlotsinnen viel gespannter auf die Presseerklärung dieser beiden Damen waren.

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Zum Abschluss des Tages stand der Besuch des DDR-Museums und des Weihnachtsmarktes auf dem Programm.

Nach einer ersten Stadtrundfahrt stattete die Gruppe dem Arbeitsministerium einen Besuch ab, bevor es über das Holocaust Denkmal durch das Hotel Adlon (um ein wenig Luft der Reichen und Reichsten zu schnuppern, was bei gefühlten 1000 thailändischen Radfahrern, die sich dort zur „Bike for Dad“-Aktion trafen, nicht ganz gelang!)zum Brandenburger Tor ging.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer die Stadt dann auf eigene Faust erkunden, was viele zu einem Einkaufsbummel nutzen – die Koffer waren bei der Rückfahrt deutlich schwerer als bei der Hinfahrt!

Kurz bevor die Elternlotsen Berlin „Tschüß“ sagen musste, durften alle nach dem 2. Teil der Stadtrundfahrt ein Mittagessen im Restaurant des Fernsehturms genießen. Das war der krönende Abschluss von 4 beeindruckenden Tagen, in denen alle viel gelernt haben, viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen durften, aber vor allem auch viel zusammen lachten! „Euer Lachen wird mir fehlen, wenn ich wieder zuhause bin“ bedauerte  einer der mitreisenden Teilnehmer, bevor sich in Frankfurt die Wege wieder trennten. Für die Elternlotsen ist aber klar: Das war nicht die letzte gemeinsame Reise!2015 Berlinschönwars